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Die Gewaltfreie Kommunikation - Giraffensprache

 

An unserer Grundschule legen wir großen Wert auf ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander. Ein zentraler Bestandteil unseres sozialen Lernens ist die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. Sie hilft unseren Schülerinnen und Schülern, ihre Gefühle und Bedürfnisse klar auszudrücken und gleichzeitig die Perspektive anderer besser zu verstehen.

 

 

Die Gewaltfreie Kommunikation basiert auf vier grundlegenden Schritten:

 

  1. Beobachtung – Was ist tatsächlich passiert, ohne zu bewerten oder zu urteilen?

  2. Gefühle – Was fühle ich in dieser Situation?

  3. Bedürfnisse – Welches Bedürfnis steht hinter meinem Gefühl?

  4. Bitte – Was wünsche ich mir, damit es mir (oder uns) besser geht?

 

Um diese Inhalte kindgerecht zu vermitteln, nutzen wir die Giraffensprache – das Symboltier der Gewaltfreien Kommunikation. Die Giraffe steht mit ihrem großen Herzen und dem weiten Überblick für Mitgefühl, Zuhören und achtsames Sprechen. Im Gegensatz dazu steht die Wolfssprache, die für Vorwürfe, Schuldzuweisungen und Forderungen steht.

 

Giraffensprache (Gewaltfreie Kommunikation)

Wolfssprache (Konflikthafte Kommunikation)

🦒 Ich höre zu und versuche zu verstehen.🐺 Ich unterbreche und will Recht haben.
🦒 Ich sage, was ich fühle.🐺 Ich mache Vorwürfe oder beschuldige.
🦒 Ich benenne meine Bedürfnisse.🐺 Ich fordere, ohne Rücksicht zu nehmen.
🦒 Ich bitte um etwas.🐺 Ich drohe oder befehle.
🦒 Ich respektiere mein Gegenüber.🐺 Ich bewerte, verurteile und kritisiere.

 

 

 

Durch den bewussten Einsatz der Giraffensprache lernen unsere Kinder, Konflikte friedlich zu lösen, Gefühle und Bedürfnisse zu benennen und empathisch miteinander umzugehen – wichtige Grundlagen für ein gelingendes Miteinander im Schulalltag und darüber hinaus. Dies bedarf aber eines stetigen Übens und Anwendens aller Personen. So wird die Giraffensprache durch Frau Pfaff jedes Schuljahr in allen ersten Klassen spielerisch und anschaulich eingeführt und immer wieder thematisiert. Die weiteren Lehrkräfte greifen sie dann in den weiteren Jahrgangsstufen auf und nutzen sie als Mittel der Konfliktlösung. Mit dieser Strategie erhoffen wir uns, die Kinder für Ihre Kommunikation zu sensibilisieren mit dem Ziel, sich respektvoll auch in Stresssituationen anderen mitzuteilen.